Kleine Freunde in der Küche
Mist, das letzte Zimmer ist nun auch weggegangen und ist ebenfalls zugeschlossen – aber glücklicherweise besitze ich noch den Schlüssel, ha! – den jetzt der Vermieter vermisst – wahrscheinlich:). Das Leben zwischen Tür und Angel wird langsam zum Leben zwischen Tür und Türspalt. Morgen kriegt er ihn wieder.
Die letzten Tage habe ich immer mal auf ner Extra-Matte bei Anne übernachtet oder bin wie Heute zu einer unchristlichen Zeit (8 Uhr) aufgestanden. In der Ferienzeit ist so was besonders hart, jeder kennt das.
Aber Heute ist schon Freitag (Morgen) und somit ist Sonnabend (Einzugstermin) nicht mehr weit entfernt.
Heute haben wir die Küche bis auf den letzten Keim gereinigt. Hier wohnen zwar nur Mädels, aber denkste(!), dass die jetzt großen Wert auf Hygiene legen. Also, manche Sachen gehe auch ich etwas lockerer an, aber kein Wunder wenn wir Heute Maden und Motten in den Lebensmitteln der Küche finden und zwar nicht nur vereinzelt. Naa, hat jemand noch nichts gegessen!? Guten Appetit!
Dabei haben wir die halbe Küche ausgeräumt, en gros weggeschmissen, um nicht beispielsweise beim nächsten Mittagessen im Reis eine ungewollte Fleischbeilage zu finden. Na ja, fand ich etwas übertrieben, aber wenigstens ist die Küche jetzt sauber! Das schwarze eklige Abflussloch in der Dusche von einem halben Meter Durchmesser erspar ich euch jetzt – zumindest das Foto.
Ach, und wo ich gerade dabei bin, die Toiletten auf der Uni sind auch sehr amüsant. Das ist ein Loch im Boden, so ne Art Plumpsklo. Und mit hinsetzen ist da nicht, geht anscheinend auch alles im stehen – wie nur frag ich mich. Hoffentlich muss ich da nie auf Toilette!
Ein Foto wird garantiert nachgereicht. Und das schärfste an diesen Toiletten ist, dass ein Gitterzaun den Toilettenbereich vom Rest („Pausenhof“) abtrennt. Oh Herr, wenigstens auf der Toilette, will ich doch ein wenig Diskretion!
Man kann sich praktisch direkt nebenan seinen Kaffee am Automaten holen und den Leuten auch noch beim pinkeln zusehen. Klasse!
Die Eingangstüren zu den Toiletten sind eine Art „Western-Saloon“ Türen, das war’s.
Nein, aber sonst ist in der WG und sonst alles i.O. Verstehen tut man sich wirklich bestens! – um das mal zu relativieren, wohl fühlen tue ich mich hier doch sehr.
Ach, übrigens: Kommentare sind sehr gern gesehen.
So, demnächst etwas über die Prunk- und Protzbauten der Franzosen…oder sagen wir über die ausgeprägte Baukultur der Franzosen, um kulturpolitisch neutral zu bleiben.
Ach ja und nen paar Bilder kommen auch in baldiger Zukunft…
PS: Und ich trinke nur Bier, weil es schmeckt!:)


3 Comments:
na dann prost!!!
Hermano du alter Parasit…
Dein Blog sollte eigentlich den Titel „Auf der Flucht“ tragen!!!
Zur Toilettensituation an der Uni könnt ich hier auch was zum Besten geben…Männlein und Weiblein sind hier nur durch eine schmale Holzwand getrennt. Sehr amüsant, wenn man das ein oder andere Geräusch von nem Mädel hört und sich zufällig beim verlassen der Toilette über den Weg läuft…Blind-Date a la Herzblatt! Was machen deine sprachlichen Fähigkeiten? Hab mich hier übrigens auch in nen FRA-Anfänger-Kurs reingesetzt...brauchst gar nicht so zu grinsen!!! Will die rumlaufenden Franzfrauen mal mit nen paar Basics beeindrucken. saludos de espana!
genial, die Toilettenkultur ist schon was ganz spezielles. schöönes Blind Date! Das französisch läuft langsam heiß! Leider hat bei mir noch nicht die Uni angefangen, deshalb gammle ich ein wenig rum. Schieß mal nen paar Bilder!
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