Abstitenzpayka Hausarbeit
Wie man an meinem letzten Eintrag bemerkt haben könnte, habe ich mich doch in gewisser Weise "eingelebt" und wie immer das Netz als gute, traditionelle Informationsquelle wiederentdeckt. Doch jetzt wieder zum französischen Stil und zur Lebensweise, denn die Zeit hier vergeht eigentlich viel zu schnell!
Vorher möchte ich noch kurz die letzten zwei bis drei Wochen zusammenzufassen:
- Uni, Hausarbeit, WG-Leben, Hausarbeit
So kann ich es zusammenfassen. Nicht sehr intensiv hab ich am sozialen Leben teilgenommen. Deshalb hielt sich mein Französisch doch nur auf relativ ausreichendem Niveau. Doch da die Hausarbeit jetzt seit 1 Wo abgeschlossen ist, nimmt mein Französisch nun wieder Fahrt auf.
Irgendwie hab ich auch die Erfahrung gemacht, dass wenn man sich intensiv mit seinen Hausarbeiten auseinandersetzt, man wie benebelt durch den Alltag läuft und an kaum noch etwas anderes denkt (vielleicht auch nur komplett abschaltet -> Standby). Man besteht quasi 90% aus Hausarbeit und die restlichen 10% sind die natürlichen Fkt., die man gerade noch so auf die Reihe kriegt (wie Klo, mampfen, pennen…kommunizieren – nein, das schon nicht mehr! Vielleicht höchstens noch in Lauten oder mit prähistorischen Gesten).
PS: da ich nun an der Uni die indigene Sprache Quechua lerne (wird bestimmt sehr hilfreich sein, wenn ich mal um nen Fisch mit 'nem Indigenen in Hochanden von Bolivien handele), wollte ich auch mal ein Wort auf Quechua unterbringen. Das suffix -payka heißt soviel wie "aufgrund von"/ "weil"!
Labels: Abstinenz, Hausarbeit, Quechua


2 Comments:
Müsste es nicht "Hausarbeitpayka" heißen *narf" *besserwiss* *schlauüberdiebrilleguck* ?
Gruß nach Toulouse!
Robert
P.S.: Deine Kulturbetrachtungen zu Francois gefallen mir seeehr gut - besonders beim steak haché musste ich mich beinahe kaputt lachen! Französische Mensen sind alle gleich (deutsche aber auch).
Um deine Autorität als zukünftigen Unterrichtenden zu stärken: Jaa, Herr Lehrer! Ich glaube Sie haben Recht:)
Aber, woher weißt du das schon wieder?? Quechua, eine sehr interessante Sprache! Leider wird sie mir wohl nicht so viel nützen. Aber wenn man Quechua gut beherrscht, soll man es leichter haben generell agglutierende Sprachen wie Finnisch zu lernen.
Das stimmt, die Mensen sind ein Einheitsprodukt. Schlimmer noch die alten DDR Mensen - die sehen wirklich ALLE gleich aus! Die, die ich bis jetzt in Ilmenau, Dresden, Halle und Merseburg gesehen hab.
grüße in die Heimat! Freu mich schon auf ein deutsches Bier!:)
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