Mittwoch, Januar 10, 2007

Kurzes Resumé zur ersten Halbzeit

Man sagt ja, man lernt viel über sich selbst bei Erfahrungen im Ausland. Stimmt und ich bin sehr froh darüber – mein ego baut sich ständig aus:))! Aber man lernt darüber hinaus auch viel über seine Kultur. Man saugt praktisch alles auf, was einem an heimischen „Objekten“ begegnet, ob es Werthers Echte oder die neusten Nachrichten von der Frau Ängela sind.

Man sucht in gewisser Weise einen Ausgleich zu dem was man alles Neues erfährt,…an neuen „Kulturobjekten“, wo man manchmal gar keine Wahl hat,...die man auch oft erfahren muss!

Man braucht eine Identität...und um die zu haben, braucht man Wurzeln...und um die zu besitzen braucht man eine gewisse Sicherheit. Sicherheit in dem Sinne von Kulturmustern, Bräuchen etc. in denen man sich bewegen kann.

Kein Wunder warum viele Deutsch-Türken bei uns oder Marokkaner frz. Abstammung in F sich wortwörtlich in ihren Kulturmustern verheddern oder den rechten Ärmel vom Pullover vergessen zu stricken.

Wie wird man eigentlich wahrgenommen als Fremder? Wie nimmt die andere Kultur einen wahr? (und die ultimative Stufe ist nach gewissen Kulturchaoten bzw. Kulturwissenschaftler oder Psychologen der interkulturellen Theorien, eine 3.: die Neutrale, die den Prozess oder beide Abläufe von außen betrachtet). Aber ich will nicht zu weit ausholen, mehr weiß ich sowieso nicht.

Unterschiede zwischen diesen zwei "Kulturen" sind auf alle Fälle vorhanden, ich könnte sie nicht detailliert benennen, es ist eher ein Gefühl das man hat. Sehr vage, ja, vielleicht würde ich das gleiche von Ostfriesland denken.

Klar ist mir auch geworden, welch wichtige Rolle Deutschland doch innehat, nicht nur europaweit, weltweit so scheint mir es. Die Deutschen sind diejenigen, die in vielen Bereichen immer große (meist wissensch.) Fortschritte machen. Die deutsche Geschichte (bedeutend und viel behandelt, natürlich besonders die Zeit von 33-45), Kultur und Gegenwart doch auch eine große Wichtigkeit besitzt für heute und natürlich morgen.

Klischees, Stereotypen und Vorurteile haben an Kulturerkenntnis einen großen Anteil, deshalb auch mein Experiment um mich als klischeesiertesten frz. Jean-Pierre aus deutscher Sicht darzustellen:

Um diese hochwissenschaftliche Betrachtung abzuschließen, noch eine Media-Source um die andere Seite kennen zu lernen.

http://www.youtube.com/watch?v=fPVo0bu61ho

PS: Bis auf das die Uni nicht gerade den Erwartung entsprach, insgesamt eine wirklich lohnende erste Halbzeit, die zweite lässt noch einiges erhoffen.

Ach ja, noch ein Bild meiner WG Besetzung, meine Frau ist die mit roten Haaren:

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2 Comments:

At 22 Januar, 2007 10:38, Blogger Marcus said...

Hi Hermann,

hab mich nach deiner Einladung nun auch eingeladen- interessantes Resumee über deine 1.Halbzeit, aber wie geht es weiter...?

CU, Marcus

 
At 25 Januar, 2007 02:14, Blogger Hermann said...

Gute Frage, Marcus! Weiß ich noch nicht. Hab erst einmal verlängert um ein weiteres Semester, also sozusagen eine richtig lange Verlängerung. Wird noch spannend schätze ich:)

 

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